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Projektübersicht

Kristallbahn Schafbergplateau

Gargellen

"Neues" Skigebiet durch die 800 m lange Kristallbahn

Das Kerngebiet in Gargellen hat eine komplette Neukonzeption erfahren. Ziel war es, das Schafberg-Plateau zu modernisieren und attraktiver zu machen.

Beschaulichkeit und Übersichtlichkeit – diese beiden Attribute haben schon immer die Anziehungskraft des Skigebiets Gargellen ausgemacht. Nicht umsonst wird es gerne als das „Davos des Montafons“ bezeichnet. „Aus weniger mehr machen“, war in den vergangenen Jahren die Devise in dieser Destination. Um das vorhandene Potential noch besser zu nutzen, aber die Kernqualitäten zu schützen, holte man sich die Salzmann Ingenieure ins Boot. Die Auftraggeber wünschten sich von den Planern einen Masterplan, der Funktionalität und Zweckmäßigkeit in den Mittelpunkt stellt und die Nutzungsmöglichkeit des sonnigen Plateaus optimiert.

    Der technische Leiter der Gargellner Bergbahnen, Ing. Bertram Klehenz, wünschte sich vor allem eine einfach zu betreibende Anlage: „Das tägliche Handling soll so wenig Zeit wie möglich in Anspruch nehmen.“

    Die Analyse der Salzmann Ingenieure zeigte die wichtigsten Handlungsfelder auf. „Dipl. Ing. Salzmann hatte den Auftrag, einen Masterplan für unser Skigebiet zu erstellen. Er hat als objektiver Fachmann unsere Vorstellungen bestätigt“, so der Vorsitzende der Gargellner Bergbahnen, Hans-Karl Rhomberg.

    Handlungsbedarf geortet wurde im Bereich des Schafberg-Hüsli, da es dort eine Konzentration von vier Anlagen auf relativ engem Raum gab. Der Übungsbereich war unvorteilhaft angelegt und der Schlepplift „Schafberg“ entsprach nicht mehr den heutigen Anforderungen.

    Kernstück des Projekts wurde die neue 800 Meter lange „Kristallbahn“. Durch den Bau der neuen kuppelbaren 6er-Sesselbahn konnten zwei Schlepplifte abgerissen werden. Der Übungsbereich wurde verlegt und erhielt an anderer Stelle den neuen Kinderlift „Schmuggi Luggi“. Rhomberg: „Das Pistenangebot von der Berg- bis zur Talstation hat sich markant erweitert und verbessert.“

    Fast das gesamte Skigebiet präsentiert sich heute verändert, ein „neues“ Skigebiet wurde geschaffen. Klehenz: „Durch den Umbau haben wir sehr viele Pisten besser erschlossen und das Pistenangebot hat sich dementsprechend erhöht.“ Besonders erfreut ist der Betriebsleiter auch über die Rückmeldungen: „Das Feedback aller Beteiligten ist genau so gut wie die Steigerung der Gasteintritte.“

    Der ganze Umbau wurde nach Ende der Wintersai- son 2008/09 in Angriff genommen und pünktlich bis zum Saisonstart, Anfang Dezember 2009, abgewickelt. Das war nur durch eine fachgerechte Begleitung in allen Planungsphasen durch das Planungs- büro möglich. Nach der ersten Saison zieht Rhomberg Bilanz: „Nach einer sehr erfolgreichen Wintersaison können wir sagen, dass die Projektierung der Kristallbahn perfekt war.“

    Leistungen

    • Wichtige Planungsschritte bei diesem Projekt
    • Erstellung eines Masterplans für die klein- und großräumige Entwicklung des Gebiets
    • Planung der Umsetzung der Phase 1 dieses Masterplans
    • Seilbahntechnische Projektierung und Ausschreibung
    • Einreichprojekt und Detailplanung
    • Ausschreibung Hochbau
    • Übergeordnete Projektleitung

    Durch die richtige Auslegung der Kristallbahn als Ersatz der bisherigen Schlepplifte hat sich das von der Natur gegebene weitläufige Pistenangebot von der Berg- bis zur Talstation markant erweitert und verbessert. Wir sind sehr zufrieden und können nach einer sehr erfolgreichen Wintersaison sagen, dass die Projektierung der Kristallbahn perfekt war.

    Hans-Karl Rhomberg, Vorsitzender des Funktionsausschusses Gargellner Bergbahnen

    Die Salzmann Ingenieure haben alle von uns an die Anlagen gestellten Anforderungen rasch und zweckmäßig umgesetzt. Wir werden auch in Zukunft mit dem Büro Salzmann zusammenarbeiten.

    Ing. Bertram Klehenz, Gargellner Bergbahnen