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VRN-Seilbahntag auf der BUGA 23 in Mannheim

Jetzt gilt es, sinnvolle Projekte zu realisieren. 

Der Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) lud zum Seilbahntag, um urbane Seilbahnen als Baustein zur Verkehrswende im Fachkreis zu diskutieren und weiterzuentwickeln. Vor Ort waren unter anderem 16 Städte/Kreise, 12 Planer/Berater und 2 herstellende Unternehmen. Unser Büro wurde von Loris Rau vertreten. 

Loris, was sind deine Erkenntnisse, dein persönliches Resümee nach diesem intensiven Austausch?

Wir befinden uns auf dem richtigen Weg, bei dem der nächste wichtige Meilenstein die erste Umsetzung einer urbanen Seilbahn in Deutschland ist: als Prototyp, Initiator und Vorbild für andere Projekte. Und als Beweis dafür, dass die Implementierung eines neuen Verkehrsmittels im Öffentlichen Verkehr komplex, aber machbar und sinnvoll ist. Viele Herausforderungen, die im urbanen Raum auftreten, wurden auch hier in Mannheim schon bewältigt. Zum Beispiel ist das die Querung von Flüssen, die Überfahrt über bebautes Gebiet oder auch organisatorische Aspekte wie die Abstimmung mit der deutschen Bahn.

Jetzt gilt es, sinnvolle Projekte möglich zu machen und zu realisieren. In 3 Punkten zusammengefasst: 

#1

Die Politik möchte die Grundlagen für urbane Seilbahnen weiter verbessern. Der Bund positionierte sich bereits mit der Veröffentlichung eines Leitfadens und das Land Baden-Württemberg möchte das Seilbahngesetz zu Gunsten der Seilbahn als öffentliches Verkehrsmittel 2023 anpassen.

#2

Die frühestmögliche Einbindung von Mobilität (und Logistik) in Stadtplanung und Regionalentwicklung sind wesentlich, wobei die Seilbahn als ÖPNV-Verkehrsmittel gelten muss.

#3

Kooperation, Kommunikation und Bürgerbeteiligung sind für erfolgreiche Projekte unabdingbar.

Als Seilbahnplaner sind die notwendige Gesamtsicht eines Projektes und die Berücksichtigung aller individueller Herausforderungen, Interessen und Einflussfaktoren genau unsere Stärke. Wir sind auf einem guten Weg und gehen diesen Weg mit unseren Kunden gemeinsam weiter.